Robotertechnik: Automatisierung einer Schweißstation in der Fertigung

Das Ergebnis

  • Die Schweißzelle fügt sich in die teilautomatisierte Fließfertigung ein.
  • Kundenseitig kann dadurch eine komplette Schweißanlage eingespart werden.
  • Die Mitarbeitenden sind von routinemäßigen Handhabungs- und belastenden Halteaufgaben entlastet.
  • Die Entkoppelung der Mitarbeitenden vom Gefahrenbereich einer Schweißanzlage ist gelungen.
  • Die Anforderungen an die Flexibilität in der Fertigung sind erfüllt

Die Ausgangssituation

Ein Kundenunternehmen aus dem Bereich Automotive möchte seine Fertigung erweitern. Durch die Erweiterung soll eine optimale Auslastung und Effizienz erzielt werden.

Die Anforderung an uns

  • Eine vorhandene Schweißstation soll an verschiedenen Fertigungsschritten zum Einsatz kommen.
  • Es soll vermieden werden, diese duplizieren zu müssen, wie dies z.B. in den Strukturen einer starr verketteten Fertigungslinie erfolgt.
  • Arbeitsschutz und Ergonomie spielen eine wichtige Rolle.
  • Mitarbeitende sollen künftig komplexe und anspruchsvolle Tätigkeiten ausführen und von monotonen Arbeiten entlastet werden.

Die Umsetzung

Unsere Mitarbeitenden der elektrischen und mechanischen Konstruktion haben gemeinsam die vorhandene Schweißvorrichtung mit entsprechenden Werkstückaufnahmen ausgestattet. Die Automatisierung wurde in Form der Roboterzelle konstruiert und der geeignete Roboter ausgewählt.

In unserer Fertigung erfolgten die elektrischen, mechanischen und pneumatischen Arbeitsschritte.

Zwei unterschiedliche Handarbeitsplätze sind jeweils mit der Schweißvorrichtung durch einen Roboter verkettet worden. Die Schweißzelle, die der Roboter be- und entlädt, wird jetzt für zwei verschiedene Fertigungsschritte verwendet.

Im Anschluss gehen die Kollegen der unterschiedlichen Softwarebereiche ans Werk:

  • Die Zelle wird von übergeordneter SPS inklusive HMI (Beckhoff, programmiert im Nexeed-Standard) gesteuert.
  • In die zentrale Steuerung müssen die Schweißsteuerung sowie der Robotercontroller (UR10e) eingebunden werden.
  • Um den Materialfluss zu steuern und die Anforderungen an die Traceability zu erfüllen, wird diese Gesamtlösung an das kundenseitig vorhandene Nexeed-System angebunden (inkl. der Anpassung auf dem Linien-Server).

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